Neue Organisation für Start-Ups und Kleinunternehmer
Die Ich-AG war gestern, heute gibt es die Social Franchise Organisation für Minipreneure. Kleinstunternehmer treten unter der gemeinsamen Marke “minipreneure” nach außen auf. Im Inneren herrscht eine Kultur, die von den Prinzipien der Gegenseitigen Hilfe und des Voneinander Lernens geprägt ist. Dachorganisation ist die gemeinnützige minipreneure gGmbH mit Sitz in Saarbrücken.
In der Ausbildu
ng zum Minipreneur, die aktuell im Saarland und in Berlin als14-tägiges Kompakttraining angeboten wird, erhalten Gründer und Kleinunternehmer die Grundlagen für ihren Erfolg: eine Geschäftsidee, die zu ihrem Talent passt, moderne Marktforschungs- und Marketingmethoden, um die Kunden zielgenau zu erreichen und die Unterstützung durch die lokale Organisationseinheit sowie die bundesweite Social Franchise Organisation.
Minipreneure bieten eine oder mehrere der über 130 Dienstleistungen in sieben Zukunftsmärkten an: zum Beispiel die Dienstleistung “Piraten- oder Vampir-Party-Organisator/-in” aus der Leistungsfamilie “Familiendienste” oder die Dienstleistung “Professioneller Schwiegersohn” im Trendmarkt “Zuhause Betreut”. Sie präsentieren sich u.a. im Internet-Shop auf dem Portal www.minipreneure.de ihren Kunden. Dort sind auch alle Informationen zum Konzept und die Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten erhältlich.
Bewerbungstraining – immer das Selbe?
Jeder, der schon mal länger arbeitslos oder erwerbslos war, kennt es: das Bewerbungstraining. Am Anfang macht man vielleicht einen oder zwei Psychotests zum Ankreuzen, ein “Dozent” stellt sich ans Whiteboard und teilt Handouts aus, auf denen steht, dass man darauf achten muss, dass die Bewerbungsunterlagen keine Eselsohren enthalten sollten und dass der moderne Personalleiter Lebensläufe lieber “amerikanisch” liest, also mit dem neuesten Ereignis an erster Stelle. Wenig später beginnt dann der Alltag: Man sitzt vor dem Computer mit Internetanschluss und hat die Aufgabe sich Stellenanzeigen herauszusuchen und sich zu bewerben, tagelang, wochenlang. Immer das Selbe!
Langweilige Routineaufgabe, die ohnehin nichts bringt?
Die Stellenanzeigen sind eigentlich auch immer gleich: ” jung”, “flexibel” und “sehr arbeitswillig”, “erfahren” und “zuverlässig” stehen als Eigenschaften hoch im Kurs. Eigenschaften, die man entweder nicht hat oder auch gar nicht besitzen will. So ein Training kommt einem schnell vor wie eine Pflichtaufgabe, die einen keinen Schritt weiter bringt und in der man nichts erfährt außer dem, was man ohnehin schon weiss.
Die andere Perspektive: Sein Leben immer wieder neu erfinden!
Manche Aufgaben werden eigentlich nie langweilig: Zum Beispiel die, sein Leben immer wieder neu zu erzählen und die Reaktionen der Anderen zu beobachten: Ercan Ercen* hat sein Leben immer so beschrieben: “Irgendwann war es dann zu spät: Dann war ich zwei Jahre arbeitslos, dann drei, dann vier. Dann habe ich wieder angefangen mich zu bewerben, doch jetzt will mich keiner mehr. Ich bin jetzt seit 11 Jahren ohne Arbeit, ich bekomme nur Absagen.” Später erzählt er es so: “Als ich dann die gute Abfindung bekam, bin ich erstmal in den Urlaub gefahren. Dann habe ich für mehrere Jahre einem Freund mit seinem Laden geholfen. Ich war quasi sein Geschäftsführer. Dann ist mein Sohn krank geworden und ich habe mich um ihn gekümmert, meine Frau ist in ihrem alten Job geblieben; ich wollte nicht, dass sie ihn aufgibt. Jetzt geht es meinem Sohn wieder besser, und ich möchte wieder auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten. Ich bin sehr gut im Umgang mit Kunden, früh aufzustehen macht mir nichts aus. Ich arbeite nicht für jeden Preis, bin aber bereit, für den Anfang den Lohn etwas niedriger anzusetzen. Der Arbeitgeber muss ja erstmal Vertrauen zu mir aufbauen.”
Die Grundlage für eine gute Geschichte liefert unser eigenes Leben
Es kann Freude machen, solche Geschichten zu entwickeln, gemeinsam zu schauen, welches Material für gute Geschichten unser Leben uns liefert. Was können wir richtig gut? Wann waren wir einmal besonders stolz? Wofür haben uns Menschen gelobt? In welchen Momenten sind wir einmal über uns selber hinausgewachsen? Wie wollen wir in zwei Jahren leben? Welche Elemente dieses Lebens können wir schon morgen ins Leben holen?
Arbeitgeber sind auch nur Menschen
Arbeitgeber wollen gute Geschichten hören, von motivierten, hart arbeitenden Menschen, die kämpfen, die etwas erreichen wollen. Wer kann es ihnen verdenken? Sicherlich es gibt Barmherzigkeit, eine soziale Ader, und es ist gut und richtig, dass es Menschen gibt, die nicht müde werden, diese zu entwickeln. Aber es ist wichtig, auch die Welt zu sehen, wie sie ist und nicht nur, wie sie sein sollte. Die meisten Menschen wollen gute Geschichten hören. Liefern wie sie ihnen! Es kann großen Spaß machen, sie zu entwerfen. Alleine oder vielleicht noch besser: mit den anderen Teilnehmern des Trainings als Team!
Bewerbungstraining – dem Leben immer wieder neue Formen geben!
Für mich ist das Bewerben ein kreativer Akt. Er beginnt mit dem Neuentwickeln der eigenen Geschichte, dem Forschen nach Kompetenzen und Interessen, dem Nachdenken darüber, wie diese Geschichte weitergehen soll, dem Entwerfen einer Vision für das zukünftige Leben und endet schließlich mit dem Entwickeln und Umsetzen einer Strategie, wie wir andere in die Verwirklichung dieser Visionen einbinden können – alles auf Basis von Freiwilligkeit und wohlwollend, sich selbst und anderen gegenüber. So kann Bewerbungstraining auch sein! Das Prinzip bleibt immer gleich, die Erfahrungen und Ergebnisse sind immer wieder anders. Wenn Bewerbungstraining so abläuft, nehme ich gerne an einem teil – immer wieder!
*Name vom Autor geändert
Erfolgsfaktor Kreativität
Die beste Möglichkeit, um sich als Arbeitsmarktdienstleister langfristig auf dem Markt zu behaupten, besteht darin, neue, innovative Produkte auf den Markt zu bringen und diese mit kreativen Mitteln zu vermarkten. Zusammen mit meinen Partnern unterstütze ich Sie bei dieser Aufgabe.
Am Anfang unserer Zusammenarbeit steht ein unverbindliches Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und um festzustellen, ob man zusammenpasst. Sie als Arbeitsmarktdienstleister haben genauso wie ich ein Anliegen, das sie verfolgen und besitzen bestimmte Kompetenzen und Erfahrungen. Wie könnte auf diesem Hintergrund eine Zusammenarbeit, ein gemeinsames Projekt aussehen? Wir helfen Ihnen dabei, trotz schwieriger Bedingungen, Ihre Marktposition zu festigen und auszubauen. Wir unterstützen Sie nach Bedarf in allen Phasen der Projektentwicklung: Bei der Ideenfindung und Markterkundung, bei der Konzeptentwicklung, bei der Produkteinführung und im Marketing, bei der Durchführung sowie der Evaluation.
Ideenfindung & Markterkundung
Welche Produkte werden für eine bessere Arbeitsmarktintegration benötigt? Welche Qualifikationen, Kompetenzen und Talente fragt die Wirtschaft aktuell nach? Was ist wichtig für Arbeitsagenturen und ARGEn, was für die potentiellen Teilnehmer? Welche Ideen hat die Wissenschaft? Wer sind potentielle Unterstützer & Förderer in Wirtschaft und Politik? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen Antworten auf diese Fragen zu finden und bedienen uns dabei sowohl unseres eigenen Expertenwissens als auch unseres Methodenwissens und der neugierig und strukturierend fragenden Haltung als Systemische Berater.
Konzeptentwicklung
Sind Zielrichtung und Inhalt für das Produkt festgelegt, geht es darum konkret zu werden und ein Konzept zu entwickeln, das den potentiellen Kunden sowie Förderern und Zertifizierern vorgelegt werden kann. Gerne unterstützen wir sie bei der Entwicklung und beim Schreiben eines neuen Konzeptes oder überlassen Ihnen unsere fertigen und bereits erprobten Konzepte und passen diese an Ihre Bedürfnisse und Voraussetzungen an.
Produkteinführung & Marketing
Wir helfen Ihnen bei der Teilnehmerakquise durch modernes Marketing. Dabei greifen wir auf unterschiedlichste Kommunikationskanäle wie z.B. Social Networks im Internet, online- und offline Publikationen sowie die Teilnahme an Tagungen und Gremien sowie Lobbyarbeit zurück. Unserer Kreativität setzen wir an diesem Punkt keine Grenzen. Wichtig ist uns, durch werteorientierte Kommunikation eine hohe Transparenz und Glaubwürdigkeit zu erreichen. Der Name Dr. Sascha Göttling steht für wissenschaftlich fundierte Produkte, die sozial nachhaltig sind. Damit ist gemeint, dass die Produkte für alle Beteiligten langfristig positive Wirkungen zeigen. Oberstes Ziel ist die Sicherung des Gemeinwohls im Sinne einer Gesellschaft, in der es keine Abstellgeleise gibt, sondern jeder und jede mit seinem und ihrem individuellen Talent Platz findet.
Durchführung
Gerne helfen wir Ihnen im Rahmen unserer Kompetenzen und Erfahrungen auch persönlich bei der Durchführung von Maßnahmen und helfen Ihnen bei der Akquise von geeigneten Personal sowie freiberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Evaluation
Glaubwürdigkeit als wichtiger Aspekt der Marketingstrategie entsteht nicht zuletzt dadurch, dass behauptete Effekte von Produkten auch tatsächlich auftreten. Mit der Unterstützung unserer wissenschaftlichen Partner untersuchen wir die erwünschten Effekte und Nebeneffekte Ihrer Produkte: Neben den harten Fakten wie der “Eingliederungsquote” geht es dabei auch um die weichen, psychologischen Effekte, wie die Zufriedenheit mit der Durchführung und den nachhaltigen Effekten der Maßnahmen auf Seiten der Teilnehmer, Förderer und weiterer Interessengruppen sowie um Merkmale der psychischen und physischen Gesundheit im Sinne eines erweiterten Gesundheitsbegriffes.
“Jeder Mitarbeiter ist ein Künstler!”
Der anlässlich zur Ausstellung der Kampagne /unvermittelt im Winter 2008/2009 in der NGBK Berlin von Dr. Sascha Göttling herausgegebene Multimedia-Beitrag “Jeder Mitarbeiter ist ein Künstler!” ist ab sofort auch im Internet unter folgendem Link in der Originalfassung abrufbar: http://www.mitarbeiter-kuenstler.de/flash/portfolio.swf .
Der Beitrag war ein zentrales Ausstellungsstück des Aussstellungsraumes ARBEITSVERMITTLUNG, der von Dr. Sascha Göttling zusammen mit den KünstlerInnen Leo Auri, Cebrail Beyazgül, Gunilla Göttlicher, Marcus Krueger, Kerstin Müller, Sonja Puschmann und Sonja Zell gestaltet wurde.
In der von Beatriz Alzate Richter realisierten Flash-Datei werden verschiedene Angebote vorgestellt, die Unternehmen helfen können Veränderungen aktiv zu meistern. Die Künstler präsentieren sich darin als Experten für positive Veränderung und Gestaltung. Zum Beispiel können Arbeitsgruppen in den Workshops von Jazzmusiker Leo Auri “Klangsprachen gemeinsam entwickeln” durch das Erschaffen einer gemeinsamen Klangkomposition wichtige Grundlagen für produktive Kommunikation erlernen. Sonja Puschmann setzt sich in ihren Gemälden mit industriellen und handwerklichen Produkten auseinander, der aufmerksame Betrachter kann daraus Anregungen für neue Produkte gewinnen. Kurzum: der Multimedia-Beitrag “Jeder Mitarbeiter ist ein Künstler!” liefert vielfältige Anregungen zu einer co-kreativen Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Unternehmen.
Berufliche Veränderungen zwischen Verunsicherung und Zuversicht
Berufliche Veränderungen gehen mit Verunsicherung einher, und das ist gut so! Nur so sind wir schließlich bereit, uns auf Neues einzulassen und Altes loszulassen. Wie so oft kommt es auch hier darauf an, ein gesundes Mittelmass zu finden und sicht nicht von der Verunsicherung beherrschen zu lassen. Professionelle systemische Beratung kann helfen, die goldene Mitte zu finden und Veränderungen mit Zuversicht anzugehen.
Gerade wenn Veränderungen, wie im Falle einer Kündigung, nicht vorhersehbar waren, gehen sie häufig mit Trauer und Sorgen einher. Diese auszudrücken ist vielen Menschen wichtig und es soll Platz dafür sein in der Beratung. Mein Beratungsfokus liegt allerdings auf den Zielen und den Ressourcen einer Person. Meine Überzeugung ist, dass es im Interesse der Menschen ist, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die eine positive Bedeutung für sie haben. Niemand bläst doch freiwillig länger Trübsal als wirklich nötig ist, um Schicksalsschläge zu verdauen.
Lösungfokussierte Beratung – der Berater führt den Klienten schnell zu einer eigenen Lösung
Auch in finanzieller Hinsicht ist das von Vorteil. Mit dem lösungsfokussierten Beratungsansatz können häufig schon nach nur einer Sitzung merkbare Forschritte erzielt werden. Durch geschickte Fragen führt der Berater den Klienten schnell weg vom Problem und hin zum Ziel. Die Erfahrung zeigt, dass Klienten oft selber die Lösung für ihr Problem schon in sich tragen, diese gedanklich aber alleine nicht zu fassen bekommen.
Expertenrat nur in Ausnahmefällen
Jeder kennt das: Wenn wir alleine angestrengt über eine Sache nachdenken, drehen sich unsere Gedanken häufig im Kreis. Ein geschulter systemischer Berater kann schnell und effizient helfen, diese Kreisläufe zu durchbrechen. Manchmal sind die Lösungsansätze auch so paradox, dass man alleine nie darauf gekommen wäre. Dann kann ein Ratschlag des Beraters nötig sein. Ratschläge werden nur dann gegeben, wenn der Klient darum bittet oder wenn der Berater sich sicher ist, dass der Prozess ohne seine Expertise nicht den bestmöglichen Verlauf nimmt. In der Regel ist der Klient selber Experte, denn niemand kennt sich und die eigenen sozialen Systeme, in man sich bewegt, so gut wie man selbst.
“Lassen Sie sich (nicht) verunsichern!”
Menschen in ihren beruflichen Veränderungsprozessen zu begleiten macht mir große Freude, weil ich immer wieder merke, wie spannend es sein kann und wieviel Freude es bereiten kann, die Herausforderungen die an uns gestellt werden aktiv anzugehen. Deswegen mein Rat: Lassen Sie sich (nicht) verunsichern!
